Wa(h)re Kunst. Der Museumsshop als Wunderkammer. Theoretische Objekte, Fakes und Souvenirs Ausstellung
Offenes Kulturhaus des Landes Oberösterreich
7. Dezember 1996 bis 24. Jänner 1997
Die Ausstellung - eine der erfolgreichsten des Offenen Kulturhauses -, beschäftigte sich mit dem Phänomen der Reproduktion von Kunstwerken und den Transformationsprozessen, die diese mit ihrer Verwandlung von der wahren Kunst in Warenkunst durchmachen.
Repliken, Merchandisingobjekte, Handschmeichler, Nippes, Fakes & Gadgets und viele andere Formgelegenheiten massenhaft produzierter Artikel als "Stellvertreterobjekte" der Kunstwarenwelt erschließen mehr als nur Klischees über die kommerzielle Ausbeutung der Kunst und den Museumsshop als verachtenswerten Appendix des Museums.
Sie rücken in den Rang - wie es Bazon Brock genannt hat -, "theoretischer Objekte", die über Kult und Kommerz, Erinnerungsriten und ästhetische Obsessionen, Glücksversprechen und Verwertungsinteressen Aufschluß geben.
Die Ausstellung wurde von Rainer Zendron, Martin Sturm und Gottfried Fliedl kuratiert.
Im Anabas Verlag (Reihe Werkbundarchiv, Band 26) erschien - unter demselben Titel wie die Ausstellung - ein Begleitbuch.
 
 
menue : zurueck : weiter