glossar : b
 
Baedeker Hat das ausgestellte Ding für alle Betrachter dieselbe Bedeutung ? - Hier stellt sich die Frage nach dem pädagogischen Museum. Für den Bildungsbürger des 19. Jahrhunderts war die Bedeutung frei: Der Gegenstand sollte gezeigt werden, was der Betrachter sich denkt, entsprach seiner eigenen Vorbildung oder Phantasie. Der ewig zu preisende Baedeker kam diesem Paradox, daß ein Ding Bedeutung hat, aber man weiß nicht, welche, durch eine geniale Erfindung entgegen: das *. Das * heißt, Du mußt in Rom in das *Thermen-Museum, Du kannst dort an Hunderten von Gegenständen vorbeieilen, solltest aber vor dem *Ludovisischen Thron stehenbleiben, denn ... ja, weiter wird durch das * nichts gesagt. Der Ludovisische Thron hat Bedeutung, es ist aber die Bedeutung, die Du ihm beilegst. Dennoch sind wir uns alle einig, daß der Ludovisische Thron mehr Bedeutung hat als die Köpfe mit und ohne Nase ringsum im Thermen-Museum - welche Bereicherung, welche Verarmung bringt demgegenüber die Erklärung! Lucius Burckhardt: Wie kommt der Müll ins Museum?
Ballspenden Die Ballspende informierte über die Tanzordnung, in die Reservierungen für Tänze eingetragen wurden. Auf Hofbällen etwa wurden Ballspenden in Form von Kopien der Kopfbedeckungen der Waffengattungen verteilt, die ein Konfekt enthielten oder Hofzuckerln mit Porträts von Mitgliedern des Kaiserhauses; auf Technikerbällen wurden kleine Kunstwerke in Form von technischen Errungenschaften verteilt. Ballspenden werden heute im Kunsthandel bereits um fünfstellige Schillingbeträge gehandelt.
 
Banalität Aber es stellt sich dabei auf jeden Fall die folgende Frage: Was strömt hier eigentlich durch? Die Logik der Archivierung fordert von uns, in unsere Archive vor allem das aufzunehmen, was uns ungewöhnlich zu sein scheint. Um ins Archiv nicht zu gelangen, muß ein Mensch oder ein Gegenstand vielmehr nicht auffallen, gewöhnlich, banal, unscheinbar sein.
Es ist das Banale, das dem Archiv entgeht. Jeder Spion oder Verbrecher, wie er in den modernen Krimis beschrieben wird, weiß, daß man banal erscheinen muß, um von den polizeilichen Archiven nicht erfaßt zu werden. Das gleiche gilt auch für die modernen Kunstmuseen: Gerade die konventionelle „museale" Kunst wird von ihnen als Kitsch abgelehnt - und nicht musealisiert.
Die Diskurse und Kunstwerke, die sich auf das ganz Andere berufen, werden dagegen gerade des wegen in erster Linie archiviert. Das Banale ist dabei keineswegs das Identische, das sich mechanisch Wiederholende, das Tautologische. Wenn wir sagen: „Dieses Bild ist wie ein Bild von Monet, es ist banal", dann meinen wir sicherlich keineswegs, daß es sich dabei um eine Kopie von einem Bild von Monet handelt. Das Banale ist nicht das Identische, sondern das Differente, das nicht different genug ist. Das Banale ist etwas, was sowohl identisch, wie auch different ist. Das Banale unterläuft also die Differenz zwischen Identität und Differenz.
Boris Groys: Die Zukunft der Archive Auszug aus einem Vortrag bei den Wiener Kolloquien Kulturwissenschaften am 12. Dezember 1996 in Wien. In: news. Mitteilungen des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften. 1/97 S.24-27
s. Archiv
 
Bedeutung Gegenstand und Bedeutung haften aber nicht naturgegeben aneinander, vielmehr sind wir es, die Bedeutung geben. Deshalb geben wir primär persönliche Bedeutungen: Der Feldstecher, durch den ich als Junge immer die Steinadler beobachtet habe.
Es gibt wohl inzwischen lichtstärkere Feldstecher, ich aber trage diesen mit mir herum. Mülltheoretisch ist er schon Müll: Meine Begleiter raten mir, doch einmal einen modernen Feldstecher auszuprobieren. [...] Der Erklärung bedarf, anders als man vermutet, vor allem der jüngere, der neue Gegenstand. „Prismenglas von 1911. Mit der Erfindung des „Prismenglases hat die Firma Zeiss in Jena . . .“ - so mindestens mußte doch mein armer Feldstecher im Museum präsentiert werden.
Ohne die Schaffung einer solchen gemeinschaftlichen Bedeutung wäre er nicht einmal eine Kuriosität. Dabei bemerkt man: Die Erklärung dient weniger der Erklärung als der Entfremdung. Nur deshalb, weil der Gegenstand eine Erklärung hat, darf er überhaupt ins Museum, und wird er dort angestaunt. Unausgesprochene Voraussetzung dafür aber ist, daß der Gegenstand unbrauchbar geworden ist, ein produziertes Produkt, das uns fremd und deshalb erklärungswürdig gegenübertritt.
Insofern ist das Völkerkundemuseum das museumshafteste Museum.Lucius Burckhardt: Wie kommt der Müll ins Museum ins Museum?
s. Baedeker
 
Berührungstabu LIEBE BESUCHER! Wir bitten Sie, die Kunstwerke nicht zu berühren ..
Wir hoffen, daß auch kommende Generationen die hier ausgestellten Exponate genießen können - im bestmöglichen Zustand. Kunstwerke sind besonders empfindlich und können durch bloßes Angreifen unwiederbringlich zerstört werden. Es ist eine traurige Tatsache, daß die meisten Schäden durch unachtsame Berührungen verursacht werden.
Auf den ersten Blick mag es harmlos erscheinen, die Hand leicht über die Oberfläche eines Gemäldes streichen zu lassen. Wenn aber hunderte Besucher einer Ausstellung dasselbe tun, wird das Werk ruiniert.
Auch Skulpturen sind nicht so massiv und widerstandsfähig wie sie aussehen. Die Haut des Menschen hinterläßt fast nicht wahrnehmbare Spuren von Feuchtigkeit; Schmutz und Fett, die die Oberfläche einer Bronze zerstören oder Stahl rosten lassen.
Eine achtlose Geste kann eine Arbeit aus Gips oder Glas zerbrechen oder völlig vernichten.
Um zu vermeiden, daß jemand hinterrücks in einem Gemälde anstreift oder durch Unachtsamkeit ein Werk umstößt, ersuchen wir Sie auch, große Taschen und Rucksäcke an der Garderobe abzugeben,
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, Kunstobjekte auch für die Zukunft zu erhalten.
KUNSTHALLE Wien
(1998)
 
Besitz "Um 1989, als ich mit diesen "stack-pieces" begonnen habe, kämpfte jeder in New York um Platz an den Wänden, und man hätte sich eine Schlägerei liefern müssen, um zwei Zoll an der Wand zu erobern. Deshalb habe ich gesagt: "Vergeßt die Wände, ich werde etwas auf dem Boden machen !"
"In meiner ersten Ausstellung bei Andrea Rosen (New York, 1990) habe ich nur "Stapel - Objekte" gezeigt, und falls ganze Besucherscharen gekommen wären, hätte sich die Ausstellung aufgelöst, denn man konnte alles gratis mitnehmen.
Es ist sehr eigenartig, wenn man eine Ausstellung macht und sieht, wie die Besucher der Galerie die eigenen Arbeiten nehmen und davontragen. Man würde gerne wissen, was sie wohl damit anfangen werden und möchte ihnen hinterherlaufen, um sie zu fragen. Dasselbe passierte täglich in meinem Leben, denn vor meinem Augen verschwand in einem langsamen Prozeß der Mann, den ich liebte.
Einige der Arbeiten drehen die Gesetze des Eigentums um, denn der Besitzer muß sie an den Betrachter verschenken!"
Felix Gonzales-Torres
 
Besucher 'Ein großes, sehr großes, kleineres oder mittelgroßes Gebäude in verschiedene Räume geteilt. Alle Wände der Räume mit kleinen, großen, mittleren Leinwänden behängt. Oft mehrere Tausende von Leinwänden. Darauf durch Anwendung der Farbe Stücke 'Natur' gegeben: Tiere in Licht und Schatten, Wasser trinkend, am Wasser stehend, im Grase liegend, daneben eine Kreuzigung Christi, von einem Künstler dargestellt, welcher an Christus nicht glaubt, Blumen, menschliche Figuren sitzend, stehend, gehend, auch oft nackt, viele nackte Frauen (oft in Verkürzung von hinten gesehen), Äpfel und silberne Schüsseln, Porträt des Geheimrats N, Abendsonne, Dame in Rosa, fliegende Enten, Porträt der Baronin X, fliegende Gänse, Dame in Weiß, Kälber im Schatten mit grellgelben Sonnenflecken, Porträt Exzellenz Y, Dame in Grün. Dieses alles sorgfältig in einem Buch gedruckt: Namen der Künstler, Namen der Bilder. Menschen haben diese Bücher in der Hand und gehen von einer Leinwand zur andren und blättern und lesen die Namen. Dann gehen sie fort, ebenso arm oder reich, wie sie eintraten und werden sofort von ihren Interessen, die gar nichts mit der Kunst zu tun haben, absorbiert. Warum waren sie da?"
Wassiliy Kandinsky, 1912
Betende Hände. Wachsreliefguß. Um 1985. 17,8x13,5 cm. Unbekannter Hersteller. Sammlung Bernhard Decker, Bremen. Die Sammlung umfaßt etwa 130 Exemplare des Dürerschen Motivs.
 
Betrachter s. Baedeker ms. Besitz
Beutekunst Abbildung: Die Leiterin des Puschkin-Museums in Moskau, Frau Antonowa, zeigt deutschen Museumsfachleuten Teile des "Schatz des Priamos".
Stern: Frau Antonowa, Deutsche, Russen, Türken und Griechen streiten um das Troia-Gold, den spektakulären Fund Heinrich Schliemanns, den die Sowjets 1945 von Berlin nach Moskau brachten. Wem soll der Schatz künftig gehören?
Frau Antonowa: Er gehört der Menschheit - gestern, heute und morgen. Wo er aufbewahrt wird,entscheidet nicht das Puschkin-Museum, sondern Politiker und Juristen.
Der STERN Heft 16, 1966, S.174
Beuys, Joseph
 
Bild (1) "Das Bild gewinnt sein Sein aus dem Urbild. Das griechische Wort to zoon bedeutet lebendiges Wesen und Bild gleichzeitig (Zoographos ist der Maler!) - und gibt einen Hinweis auf die ursprüngliche Bilderfahrung.
Tut-Anch-Amun, der Name des Pharao, heißt 'das lebende Bild des (Gottes) Amon'; die Macht des Urbildes geht auch hier auf das Bild über. Ebenso in der bildnerischen Kunst: Die Ka-Statue, die ein Bild des Toten ist, wird so behandelt, wie es sich für den Lebenden gebührt, man gibt ihr Speisen, spricht mit ihr und dgl.
Die Ausbildung der Bilder geschieht nach der Bedeutung, die sie für den Menschen haben. Im Bilde äußert sich die ungreifbare Macht, wird sie beeinflußbar, sie geht nicht in die Darstellung auf, sondern schafft sich darin eine Art Leib, inkarniert sich im Bild."
Gottfried Boehm: Bildnis und Indivuduum. Über den Ursprung der Porträtmalerei in der italienischen Renaissance. München 1985, S.25
s. Animation
 
Bild (2), Bildlichkeit Bild, Bildlichkeit. Da gibt es immer eine Überdeterminierung im psychoanalytischen Sinn, ein Determinationsgeflecht, "aus dem sich alle unsere Handlungen und Reaktionen zusammensetzen", was das Bild als Simultané erkennbar macht, was die Chance des Bildes ist. Das "Herausziehen einzelner kausaler Stränge wäre schon eine Rationalisierung." "Was sie fasziniert" ist die "Erkenntnismacht...die in einem solchen Bild steckt, und daß die Grenze nicht gelten gelassen, sondern eingerissen wird zwischen der leiblichen Vergegenwärtigung und der erkennenden."
Klaus Heinrich. Floß der Medusa. Basel, Frankfurt 1995 S.164
 
Bildersturm Afghanistan war im 1. Jahrhundert ein Blütezentrum des Buddhismus. "Heute gibt es in dem muslimischen Land praktisch keine buddhistischen Spuren mehr", sagt Yaldiz. Die Sprengung der beiden 50 und 30 Meter hohen Buddhafiguren in Bamiyan vor zwei Jahren sei nur eine letzte Provokation der Taliban gewesen. Yaldiz berichtet von dem Direktor des Museums in Kabul, der während des Taliban-Regimes jahrelang Kartoffeln verkaufen musste. Sein Museum wurde geplündert, am Ende schlug eine Rakete ein. "Schon die Mudschaheddin hatten in den Museen zuvor alles kurz und klein geschlagen, die Taliban waren die Zerstörung nur systematischer angegangen", ergänzt sie. "Die Mudschaheddin walzten in Hadda etwa eine alte buddhistische Anlage mit einem Bulldozer platt, um den Taliban nichts übrig zu lassen". Man sei im Westen schockiert und sprachlos über das Vorgehen bei den Zerstörungen. Frankfurter Rundschau Online 15.9.2003
 
Blick Kaum eine andere Institution schafft so viele Blick-Szenarien wie das Museum: den ordnenden Blick, den fragenden Blick, den begehrlichen Blick, den beobachtenden Blick, den toten Blick, den flüchtigen Blick, den teilnehmenden Blick, den trügerischen Blick, den bösen Blick... So eröffnet sich ein differenziertes Feld von Phänomenen der visuellen Kultur, die über die Institution Museum weit hinaus weisen. Die Ideologie des „reinen Sehens“ ebenso wie das Sehen als das vorherrschende Paradigma der Erkenntnis oder als Garant der Transparenz sind obsolet geworden. Aktuelle kulturwissenschaftliche Theorien gehen von einer Dichte des Sehens aus, von einer Reihe von Filtern aus sozialen Normen und kulturellen Faktoren, die zwischen Sehendem und Gesehenem wirksam werden. Unter diesem Aspekt wäre auch im Hinblick auf Ausstellungen zu fragen: Was wird von wem zu Sehen gegeben? Und was wird wie gesehen und mit welchem Effekt? Regina Wonisch
Die psychoanalytische Perspektive führt in die Auseinandersetzung mit einem Kunstwerk die Frage nach der unbewußten Bedeutung und nach dem unbewußten Begehren ein. Während das Werk selbst in dieser Hinsicht auf seine Funktion als Bedeutungsträger eingeschränkt bleibt, verteilt sich die dahinterliegende Begehrensdimension, welche stets Subjektives voraussetzt, auf zwei miteinander verbundene Subjekte: Auf den das Begehren ausbeutenden Künstler und auf den dazu in Pächtergemeinschaft stehenden Konsumenten. Für den Fall der bildenden Kunst bedeutet dies eine Kommunikationsstruktur, in welcher der, der etwas zu sehen begehrt, von dem, der etwas zu sehen gibt, etwas zu sehen erhält. August Ruhs
Body Missing Das - inzwischen in mehreren Stufen entwickelte und verschiedenen Fassungen gezeigte work in progress Body Missing ist eine Art Verlustanzeige.
Die für das Führermuseum in Linz zusammengetragene Kunstbeute, bei Kriegsende im Salzbergwerk Altaussee gelagert, wurde nach dem Krieg teilweise wiedergefunden, in Sammlungen eingegliedert, an Private zurückgeben. Unklar war und ist, was von dieser von den Nationalsozialisten zum Corpus deutscher, germanischer Kunst stilisierten Beute zerstreut, zerstört, geplündert wurde oder unauffindbar ist.
Body Missing setzt sich auf die Spur von Fragmenten, aber über diese Spuren hinaus verweist das Projekt nicht nur auf das Abwesende von Dingen, sondern auch auf die Verfolgung und Vernichtung von Menschen.
"In [einer] Verschränkung von Fiktion und historischer Dokumentation, von individueller Erinnerung und offizieller Gedächtniskultur, von verschiedenen narrativen und medialen Ebenen plädiert Vera Frenkel für eine Form des Gedenkens des Kunstraubs und anderer nationalsozialistischer Verbrechen, die sich als Entstellung, als Erinnerung an eine Abwesenheit zu erkennen gibt, als eine Rekonstruktion, die eine Spur zu einer Spur legt und damit eine unbeendbare Lektüre eröffnet."


Sigrid Schade: Die Video-Installation BODY MISSING von Vera Frenkel - eine Verlustanzeige. In: Vera Frenkel: Body Missing. Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen und Riksutställningar, Stockholm. Bremen 1996
Body Missing in der Galerie Kargl in Wien ( = Webseite der AG Museologie des IFF) s. Vera Frenkel s. Webinstallation "Body Missing"
 
British Museum Das British Museum wurde nach dem Tod des Physikers und Naturforscher Hans Sloane (1660-1753) aus dessen Sammlung gegründet. Etwa 71.000 Objekte wurden um ca. 20.000 Pfund vom Parlament erworben. Mit dem Gründungsjahr 1753 gilt das British Museum als das älteste Museum der Welt. Allerdings war das Museum, ungeachtet des 'öffentlichen' Besitzes der Sammlung nur unter äußerst restriktiven Bedingungen zugänglich. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts und mit der Errichtung eines eigenen Bauwerkes wurde das Museum - mit seiner berühmten Bibliothek -, zu einer von einer breiten Öffentlichkeit genutzten Institution.
 
Brock, Bazon Das Denkmalsjahr hat uns Anlaß gegeben, die Frage nach dem Nachdenken anders zu stellen, als man es normalerweise tut. Nachdenken nämlich über sich selbst. Sie sollten lernen, sich selbst als ein Denkmal zu betrachten, und das soll heißen, Sie sollten lernen, endlich mit sich selbst so umzugehen, wie Sie auf den Schulen und den Erwachsenenbildungsanstalten gelernt haben, mit unseren Kulturdenkmälern umzugehen. Es ist das Ziel dieses Umgangs mit Kulturdenkmälern, daß wir es als Einzelne lernen, über uns selbst mit dem gleichen Anspruch auf Ernsthaftigkeit nachzudenken, wie wir das über die Zeugnisse des Lebens unserer Gesellschaft, vor allem der Menschen tun, die nicht mehr leben, deren Zeugnisse wir normalerweise als Denkmäler bewahren.
Rede auf einem von der Gesamthochschule Kassel veranstalteten Freiluft Action-Teaching im November 1975 mit dem Titel 'Denk-mal-nach'
s. Denkmalpflege
Broodthaers, Marcel
Marcel Broodthaers - 28. Jänner 1924 in Brüssel geboren; gestorben 1976, an seinem Geburtstag, in Köln.
Broodthaers gab als Grund, Künstler geworden zu sein an, daß er 'nichts verkaufen' und keinen Erfolg im Leben haben konnte und ein andermal, daß er sich keine eigene Sammlung habe leisten können.
Deshalb sei er, mit 40 Jahren, Künstler geworden, und habe sich mit einem Minimum an Mitteln eine eigene Sammlung geschaffen.
s. Musée d'Aigle